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Welche Kenntnisse muss ich mitbringen?

Segelkenntnisse oder Erfahrungen sind in der Regel nicht erforderlich. Eine Ausnahme sind die Überführungstörns von Sardinien nach Lanzarote und zurück. Du solltest aber schwimmen können.

Was muss ich einpacken?

Grundsätzlich gilt: eher sportliche Kleidung, dem Wetter und dem Revier angemessen. Unter den Infoblättern findest Du eine Packliste zum Ausdrucken. Da der Platz an Bord begrenzt ist, finden Koffer keinen Platz. Besser geeignet ist eine Reisetasche oder ein Seesack.

Was ist eine Bordkasse?

Die Bordkasse wird zu gleichen Teilen von allen Mitseglern eingerichtet. Daraus werden Kosten wie Hafengebühren (auch die erste und letzte Nacht) die Lebensmittel, Restaurantbesuche, die Endreinigung (abhängig von der Bootsgröße) Diesel, Benzin Gas, Bettwäsche und die Kautionsersatzkasse bezahlt. Befindet sich die Partnerin des Skippers mit an Bord beteiligt sie sich an den Kosten für die Lebensmittel. Im Restaurant kommt sie für ihre Kosten auf. Der Skipper wird traditionell von der Crew mitversorgt. Eine Ausnahme hierzu sind die Törns auf der Ayoka in der Karibik: Hier wird die Bordkasse (400,-€ pro Person /Törn) mit dem Törngeld vorab entrichtet. Damit sind alle Kosten, bis auf Restaurantbesuche, Landausflüge und Kosten für das Naturschutzgebiet, abgedeckt. Das Proviantieren übernimmt die Skippercrew für Euch.

Gibt es Strom an Bord?

Der Strom an Bord ist in erster Linie für den Kühlschrank, das Laden der Batterie und die Bordelektronik wichtig. Daher können unter Segel nicht zu jeder Zeit elektronische Geräte aufgeladen werden. Es gibt jedoch zwischendurch immer wieder ausreichend Gelegenheit Handys, Akkus und andere Geräte aufzuladen.

Wie kann ich an Bord duschen?

Süßwasser ist ein begrenztes Gut an Bord. Da Ihr bis auf die Lanzarote-Törns, nicht nur in Häfen anlegt, sondern auch die traumhaften Buchten entdecken wollt, um nach Herzenslust schwimmen und schnorcheln zu können, nutzt Ihr die Seemannsdusche: Ihr seift Euch am Heck des Schiffes ein, wascht Euch mit Meerwasser ab und nutzt die Heckdusche, um das Salz abzuspülen. Da alle Shampoos im Meer landen, freuen wir uns, wenn Ihr Produkte ohne Mikroplastik verwendet.

Muss ich an Bord mit anpacken?

Mitsegeln bedeutet Teil einer Segelcrew zu sein. An Bord einer Segelyacht sind alle ein Team, in dem die Aufgaben von der gesamten Mannschaft erledigt werden, Jeder packt mit an. Egal ob als erfahrener Segler oder absoluter Neuling, bringen sich alle mit ihren Möglichkeiten ein. Ein gutes Team und eine nette Mannschaft lassen jeden Segeltörn zu einem unvergessenen Erlebnis werden.

Wann laufen wir aus?

Bevor Ihr in See stechen könnt, müssen einige Aufgaben an Bord erledigt werden. Nach Eurer Ankunft um 18:00 Uhr werden die Kabinen eingeteilt, die Bordkasse eingerichtet, der Crewvertrag unterschrieben und der Einkaufszettel erstellt. Danach geht die Mannschaft gemeinsam, in einen nahegelegenen Supermarkt, einkaufen. Anschließend wird alles im Schiff verstaut. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen findet die Sicherheitseinweisung durch den Skipper statt. Ihr werdet mit allen sicherheitsrelevanten Dingen an Bord vertraut gemacht. Gegen Mittag lauft Ihr aus, soweit der Wind es erlaubt.
Auch hier bilden die Törns in der Karibik eine Ausnahme. Das Einkaufen hat die Skippercrew vorher schon übernommen. Die Sicherheitseinweisung findet aber wie auf den anderen Schiffen am Morgen nach der Anreise statt.

Laufen wir jeden Abend einen Hafen an?

Im Mittelmeer hat sich ein Wechsel zwischen Buchteln und Hafenübernachtungen bewährt. Die Buchten dort sind vom Wind geschützt, so dass das Schiff kaum schaukelt.
Auf Lanzarote lauft Ihr jeden Abend einen Hafen an, da die Buchten dort wenig geschützt sind. Die Hafengebühren sind aber im Vergleich zum Mittelmeer wesentlich günstiger. Sie liegen zwischen 30 und 40,-€.
In der Karibik seid Ihr nur in der ersten und letzten Nacht in einer Marina. Es gibt dort nur wenig Häfen. Die Buchten sind traumhaft und die meisten sind auch gut geschützt.

Was kostet eine Hafennacht?

Die Preise variieren je nach Revier, Jahreszeit und Bootsgröße. Sie schwanken zwischen 30,-€ und 150,-€pro Nacht. Die höchsten Preise sind im Mittelmeer in den Sommermonaten Juli und August. Diese Kosten werden von der Bordkasse bestritten.

Wie funktioniert eine Bordtoilette?

Auf unseren Schiffen befinden sich Seewassertoiletten ohne elektrischer Pumpe. Das heißt: Neben der Toilette befindet sich ein Seeventil, dass zur Nutzung geöffnet wird. Anschließend wird die Handpumpe betätigt und das Seeventil wieder geschlossen. Vor Anker kann es geöffnet bleiben.

Was regelt der Crewvertrag?

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, Missverständnissen und Diskussionen vorzubeugen sind hierin Verhaltensregeln an Bord festgelegt. Es hat sich als hilfreich erwiesen diese vorher zu besprechen und von jedem Mitsegler unterzeichnen zu lassen.

Was ist mit der Kautionsersatzkasse (20 -25,-€ p/P) abgegolten?

Alle Schäden am Boot, die durch einen Mitsegler verursacht werden, ausgenommen mutwillig entstandene Schäden. Jeder Skipper hat eine Haftpflichtversicherung mit einer Eigenbeteiligung. Je nach Versicherung und Bootsgröße liegt diese zwischen 1000,-€ und 3000,-€. Alternativ kann diese Summe in bar von der Mannschaft beim Skipper hinterlegt werden. Ist kein Schaden entstanden, bekommt Ihr das Geld zurück. Die Kautionsersatzkasse behält der Skipper ein.

Wie läuft das Buchungsverfahren ab?

Wenn Du Dich für einen Törn entschieden hast, benötige ich Deine vollständige Adresse für die Rechnung und den Chartervertrag. Zusammen mit den AGB`s schicke ich Dir die Rechnung und den Chartervertrag per PDF zu. Den Vertrag benötige ich unterschrieben zurück, gern auch als PDF. Postalisch ist es aber auch kein Problem. Nach Erhalt dieser Unterlagen wird eine Anzahlung von 30% fällig. Einen Monat vor Törnbeginn wird die Restzahlung fällig. Danach erhältst Du die letzten Reiseinformationen zu Deinem gebuchten Törn.

Was passiert bei Sturm?

Ab Windstärke 6 bleibt die Yacht im Hafen. Hier hat der Skipper immer das letzte Wort, da er für die Sicherheit der Mannschaft verantwortlich ist. Das Wohlergehen und die Sicherheit hat stets obere Priorität. Daher kann es passieren, dass ein Törnverlauf von den Törnbeschreibungen abweicht. Wir können vieles planen, aber das Wetter nicht. Dieses gilt insbesondere für die One-Way-Törns. Hier empfehlen wir ein Flexticket zu buchen oder den Rückflug erst kurzfristig vor Ort zu buchen.

Wie eng ist es an Bord?

Das hängt natürlich von der Größe der Yacht und ihrer Belegung ab. Grundsätzlich solltest Du Dich auf eine gewisse Enge einstellen. Ein Segelboot ist kein Kreuzfahrtschiff und eher mit Camping auf dem Wasser zu beschreiben. Das Naturerlebnis und aktive Miteinander steht hier im Vordergrund.

Werde ich seekrank?

Seekrankheit kann man bei stärkerem Wind und Welle nicht ausschließen. Die Symptome verschwinden in aller Regel nach 1-3 Tagen. Scheut Euch nicht den Skipper frühzeitig darüber zu informieren, da das beste Mittel dagegen Rudergehen ist. Das heißt, wer seekrank ist, lenkt das Schiff. In den meisten Fällen verschwindet die Seekrankheit so besonders schnell.
Eine Histaminarme Ernährung und das richtige Verhalten in der Situation können dabei ebenso Abhilfe schaffen. Scheut Euch nicht den Skipper darauf anzusprechen. Es gibt auch Medikamente gegen Seekrankheit. Darüber solltet Ihr Euch vorher informieren und diese gegebenenfalls vor Eurer Reise kaufen.
Unser Ziel ist es, dass Ihr in entspannter Atmosphäre einen unvergesslichen Segeltörn erlebt!
Wenn Ihr Fragen bezüglich eures Segeltörns habt, schreibt uns einfach eine E-Mail oder ruft an.
Wir antworten umgehend.
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Ruft uns gerne an!
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